Ganz egal, ob man sich eine Brustvergrößerung A auf B oder von A auf D machen lässt – Schmerzen wird man danach ohnehin haben. In den meisten Fällen muss man nur eine Nacht in der Klinik verbringen, in der man operiert wurde. Auch, wenn man sich nach der Operation wieder schnell fit fühlt, sollte man sich schonen, um Komplikationen vorzubeugen.

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Da es sich bei der Brustvergrößerung um eine freiwillige Schönheitsoperation handelt, bekommt man keinen Krankenschein, sondern muss sich hierfür Urlaub nehmen. Je nachdem kann man allerdings schon nach 3-4 Tagen wieder arbeiten gehen. Das hängt aber immer vom Patienten und vor allem der Arbeit ab. Wenn man sich körperlich betätigen muss, sollte man 1-2 Wochen auf die Arbeit verzichten. Die Schmerzen in der Brust sind immer sehr individuell und oft können diese gut mit Medikamenten behandelt werden. Der Schmerz äußert sich bei den meisten Patienten aber eher als starkes Spannungs- und Druckgefühl. Man könnte es sogar mit einem sehr starken Muskelkater vergleichen. Wenn man sich aufrichten will, wird man besonders große Schmerzen haben, die jedoch nach wenigen Tagen vergehen werden. Ruckartige Bewegungen sollten immer vermieden werden, damit man den Heilungsprozess nicht stört. Manche Frauen leiden nach einer Brustvergrößerung auch an Rückenschmerzen. Diese sind in manchen Fällen sogar noch unangenehmer als die Schmerzen, die direkt in der Brust auftreten. Tagsüber sollte man versuchen, Verkrampfungen und Anspannungen aus dem Rücken zu kriegen. Kleine Spaziergänge können da schon viel helfen. Natürlich hat man unmittelbar nach der Operation auch mit Schwellungen zu kämpfen. Man wird blaue Flecken und Blutergüsse haben, die sich aber ebenfalls nach wenigen Tagen oder Wochen komplett zurückziehen werden. Wer die Brüste regelmäßig kühlt und einen festen Sport-BH trägt, wird schneller Erfolge sehen. Solange die Narben nicht geschlossen sind, ist das Infektionsrisiko hoch. Aus diesem Grund sollte man bis zum Ziehen der Fäden nicht Duschen bzw. die Brustpartie auslassen. Sobald die Wunden dann verschlossen und die letzten Krusten abgefallen sind, muss man die Narben gut pflegen. Es geht insbesondere um die Feuchtigkeitsversorgung und die Verbesserung der Durchblutung. Sauna- und Solarium Besuche sollte man in den ersten 6 Wochen komplett auslassen, da sich die Hitze negativ auf den Heilungsprozess auswirken wird. Die komplette Narbenheilung kann bis zu einem Jahr dauern, weshalb man auch in den folgenden Monaten auf direkte Sonneneinstrahlung verzichten sollte. Andernfalls werden die Narben vielleicht dunkler und somit auffälliger. Solange die Narben gut abgedeckt werden, sind Solariums Besuche nach den sechs Wochen aber erlaubt.

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